Aufacker wandern: Rundtour in den Ammergauer Alpen

Weitblick beim Aufacker Wandern auf das verschneite Gipfelpanorama der Ammergauer Alpen mit der Zugspitze ganz links und Blick ins Tal auf Oberammergau.

Die Wanderung auf den Aufacker in Oberammergau ist eine aussichtsreiche und familienfreundliche Alternative zum bekannten Laber. Wer Ruhe in den Ammergauer Alpen sucht, ist hier genau richtig. Es gibt keine Bergbahn und keine Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg. Dafür aber Natur pur und ein grandioses Panorama. Ideal für Wanderer, die abseits der Massen unterwegs sein wollen.

Im Vergleich zum Laber ist der Aufacker deutlich weniger frequentiert, besonders in der Übergangszeit. Die Tour ist technisch einfach und eignet sich auch für sportliche Familien. Wichtig: Zwischen November und Mai gelten Wildschutzzeiten. Du kannst den Weg zum Aufacker trotzdem das ganze Jahr über gehen. Er führt nämlich nur am Wildschutzgebiet entlang und nicht hindurch. Bitte bleibe in dieser Zeit ausschließlich auf den freigegebenen Wanderwegen. Nimm Rücksicht auf die Tiere und Pflanzen. Weitere Informationen findest du hier.

Die Touren Daten
Blick beim Aufacker Wandern hinab auf Oberammergau im Tal und den Kofel und die Notkarspitze bei blauem Himmel.
Aussicht auf Notkarspitze und Kofel
Aufstieg beim Aufacker-Wandern auf einem schattigen Waldweg, während sich ein Sonnenstrahl durch die Bäume zeigt, mit Blick auf Basti.
Der Aufstieg verläuft größtenteils durch den Wald

Anreise und Parken in Oberammergau

Deine Rundwanderung zum Aufacker startet am Parkplatz Wellenberg in Oberammergau. Die Parkgebühr liegt bei 7 Euro für den ganzen Tag. Also am besten ein paar Münzen oder die passende App parat haben. Dann kann’s direkt losgehen.

Wenn du lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, ist das kein Problem. Einfach mit dem Zug nach Oberammergau fahren. Von dort mit der Buslinie 326 weiter oder spazierst entspannt zu Fuß zum Startpunkt. Beides funktioniert prima. Es kommt darauf an, wie viel Energie du dir für den Aufstieg aufsparen willst.

Grünes Schild am Wegesrand mit Hinweis auf das Betretungsverbot im Wildfütterungsbereich beziehungsweise Wildschutzgebiet.
Schild weist auf Wildschutzgebiet hin
Blick vom Wanderweg durch die Bäume auf die verschneite Notkarspitze bei strahlend blauem Himmel.
Auf dem Weg nach oben zeigt sich immer wieder die Notkarspitze

Der Aufstieg zum Aufacker

Dein Weg startet direkt gegenüber der Laberbergbahn. Folge einfach den Schildern Richtung Altherrenweg und Romanshöhe. An der nächsten Kreuzung hältst du dich an das gelbe Schild, um Richtung Aufacker zu wandern. Der Weg verläuft angenehm schattig durch einen Nadelwald und folgt einem kleinen plätschernden Bach.

Nach der Bachüberquerung zieht der Weg etwas an. Der Anstieg wird steiler, aber bleibt gut machbar. Zwischendurch öffnet sich der Wald immer wieder. Er gibt schöne Blicke auf den Laber frei. Nach einer weiteren Bachquerung geht es über eine offene Wiese mit tollem Blick auf Oberammergau. Nachdem du eine Fahrstraße überquerst, tauchst du wieder in den Wald ein.

In ein paar gut gelegten Serpentinen steigst du weiter auf, bis du die zweite Forststraße kreuzt. Kurz darauf wird es lichter. Da ist es auch schon: das Gipfelkreuz des Großen Aufackers. Einfach rechts halten und die letzten Höhenmeter genießen.

Blick durch eine verschneite Waldlichtung auf das Gipfelkreuz des Aufackers in der Ferne.
Gipfelkreuz des Großen Aufackers
Aussicht vom Gipfel des Aufackers auf das Panorama der Ammergauer Alpen mit der Zugspitze ganz links und Blick hinab auf Oberammergau im Tal.
Traumhafte Aussicht vom Gipfel auf die Ammergauer Alpen und Zugspitze

Traumhaftes Panorama mit Zugspitzblick auf dem Aufacker

Oben angekommen, erwartet dich ein richtig schöne Aussicht auf die Ammergauer Alpen. Obendrauf noch das Wettersteingebirge mit der Zugspitze als Sahnehäubchen. Auf den hölzernen Bänken kannst du prima eine Brotzeit machen und dabei die Aussicht genießen.

Wenn du noch Energie hast, schau doch beim Kleinen Aufacker vorbei. Der ist nur 10 Minuten entfernt. Der Weg führt allerdings durch ein Wildschutzgebiet und ist nur zwischen Mai und Oktober offen. Also bitte Rücksicht nehmen!

Abstieg vom verschneiten Gipfel des Aufackers auf einem schneebedeckten Pfad in Richtung Nadelwald.
Abstieg vom Gipfel des Aufackers
Eine Holzsitzbank und ein kleines Holzkreuz auf einer Anhöhe mit herrlicher Aussicht auf das Panorama der Ammergauer Alpen.
Sitzbank mit herrlicher Aussicht auf die Ammergauer Alpen
Abstieg auf einem schmalen Wanderweg mit Blick auf den Kolbensattel und die umliegenden Berge.
Blick vom Wanderweg hinab auf den Kolbensattel

Der Abstieg vom Aufacker

Um die Rundtour vom Aufacker zurück zu wanderngehst du vom Gipfel wieder zurück zur letzten Weggabelung. Dort läuft du geradeaus weiter. Der Pfad zweigt bald links in den Wald ab, hier gibt es keinen Wegweiser. Ab hier wird es stellenweise etwas steiler. Auch das Gras steht gerne mal etwas höher. Du kommst an einer privaten Hütte vorbei und überquerst eine weitere Forststraße. Dahinter öffnet sich die Landschaft und du wanderst über eine schöne Wiese dahin.

Ein letztes Mal durch den Wald, dann stößt du auf den Altherrenweg. Hier links halten und schon bist du fast wieder am Parkplatz. Der Altherrenweg ist fast eben, führt über zwei charmante Brücken. Er bietet immer wieder Sitzbänke mit traumhaftem Blick auf Oberammergau. Perfekt für eine letzte Pause in der Sonne.

Unser Fazit zur Tour

Der Aufacker ist einer unserer meist besuchten Gipfel in den Ammergauer Alpen. Uns gefällt nicht nur das Panorama besonders gut, sondern auch die Ruhe im Vergleich zu Hörnle und Laber. Im Sommer ist der Weg angenehm schattig und in der Übergangszeit kann es stellweise matschig werden.

Hier noch ein Tipp von uns: Zum perfekten Abschluss deiner Wanderung auf den Aufacker gehört ein Besuch im Eiscafé „Paradiso“ im Ortszentrum von Oberammergau. Ob cremiges Eis oder eine frische Bruschetta. Hier kannst du dich nach der Tour wunderbar stärken.

Über die Autoren

Schön, dass du da bist! Wir sind Nina und Basti, zwei leidenschaftliche Abenteurer, die jede freie Minute am liebsten draußen verbringen. Ob ferne Länder oder die Gipfel direkt vor der Haustür – wir lieben das Reisen und Wandern. Wir nehmen dich mit auf unsere Abenteuer und zeigen dir, wie vielseitig unsere Welt sein kann. Lass dich inspirieren!

Ein Selfie beim Wandern von Nina und Basti
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