Wanderung auf den Geierköpfe Westgipfel und auf das Schönjöchl

Gipfelkreuz auf dem Geierköpfe Westgipfel mit Blick auf die umliegenden Ammergauer Alpen

Bei der Wanderung auf den Geierköpfe Westgipfel erwarten dich abwechslungsreiche Pfade und ein unvergesslicher Panoramablick über den tiefblauen Plansee. Der markante Gipfel thront stolz inmitten der Ammergauer Alpen zwischen Plansee und Loisachtal. Deine Rundtour startet direkt am Seeufer. Von dort aus wartet eine alpine Route durch schattige Wälder und über spannende Steige auf dich. Du musst für dieses Abenteuer mit etwas Trittsicherheit aber kein Profi in den Bergen sein. Oben am Gipfel erwartet dich dann ein phänomenales Panorama weit bis zur Zugspitze hinaus. Danach geht es über das Schönjöchl wieder entspannt zurück nach unten.

Die Touren Daten
Nina klettert konzentriert an einer verankerten Kette einen steilen Bergpfad hinauf
Der Weg ist teils mit Ketten gesichert
Blick auf den blau Plansee und die Ammergauer Alpen beim Aufstieg zum Geierköpfe Westgipfel
Traumhafter Ausblick auf den Plansee beim Aufstieg
Ein schmaler Wanderweg schlängelt sich durch einen kargen, kühlen Wald mit grünem Gras am Wegrand
Die ersten Meter des Wanderweges

Alle Infos zu Parkplatz und Busverbindung

Wenn du mit dem Auto anreist, erreichst du den Startpunkt ganz einfach. Fahre zum Campingplatz am Plansee und stell dich am besten auf den östlichen Parkplatz an der Musteralpe. Der kostet 6 Euro für den ganzen Tag, aber du bist direkt am See und kannst nach der Tour ins Wasser springen.

Wenn du lieber mit Bus und Bahn unterwegs bist, bringt dich die Buslinie 9624 direkt ans Ziel. Entweder fährst du von Ettal ab dem Klostergasthof in etwa 40 Minuten zum See, oder du nimmst den Bus vom Bahnhof in Reutte, von wo aus die Fahrt nur rund 20 Minuten dauert. Steige einfach an der Haltestelle Hotel Forelle am Plansee aus und starte von dort deine Wanderung.

Ein Wanderwegweiser mit gelben Schildern zeigt in Richtung des Geierköpfe Westgipfels
Ein Wegweiser zeigt in Richtung Gipfel
Blick auf den blau Plansee und die Ammergauer Alpen beim Aufstieg zum Geierköpfe Westgipfel
Traumhaftes Panorama auf den Plansee

Dein Weg hinauf auf den Geierköpfe Westgipfel

Vom Parkplatz aus folgst du der Straße zur Musteralpe. Hier kannst du nach der Tour auch wunderbar einkehren. Kurz vor der Alpe zweigt eine Kiesstraße rechts in den Wald ab. Nach ein paar Kurven und wenigen Höhenmetern erkennst du auf der rechten Seite einen gelben Wegweiser, Aufschrift Geierköpfe. Ab hier beginnt ein schmaler Wanderweg, jedoch ist dieser nur für geübte. Zunächst folgst du diesem durch den Wald entlang der breiten Rinne. Der Weg wird immer steiler und schmaler, an den heikleren Steilen auch mit Drahtseilen versichert. Besonders im oberen Abschnitt verläuft der Weg ausgesetzt am Hang entlang und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Hast du die gesicherten Stellen überwunden, bleibt der Weg noch ein Stück ziemlich Steil aber weniger gefährlich. Danach folgt ein flacher und schattiger Abschnitt, perfekt um eine kurze Pause einzulegen. Vor dir siehst du schon dein heutiges Ziel. Der Weg führt erst ein kleines Stück bergab und dann wieder flach weiter über Waldwiesen. Es folgt ein kleiner Aufstieg und schon bist du an der Zwerchenberg Hütte. Diese ist zwar nicht bewirtet, jedoch kannst du am Brunnen Wasser nachfüllen.

Von der Hütte aus zweigt der Weg nach rechts ab. Der Weg wird immer schmaler und ähnelt schließlich eher einer Rinne. Es wird wieder ordentlich steil und kräftezehrend, aber schön ist es auch mit vielen Alpenrosen. Nachdem sich die Latschen lichten, eröffnet sich ein fantastischer Ausblick auf die Ammergauer Alpen und den Plansee. An der nächsten Weggabelung nimmst du den linken Pfad. Der rechte führt zu den anderen Spitzen der Geierköpfe, diese sind jedoch noch viel ausgesetzter.

Der letzte Teil des Aufstiegs wird noch steiler und führt über losen Schotter. Mit Wanderstöcken bist du hier klar im Vorteil. Ab und zu sind die Hände gefragt und du musst durch eine Felsspalte kraxeln. Achte außerdem gut auf die Wegführung, die manchmal nicht sofort erkennbar ist.

Der Weg führt durch die Felsen
Aussicht vom Geierköpfe Westgipfel auf das beeindruckende Panorama des Wettersteingebirges
Aussicht vom Gipfel auf das Wettersteingebirge

Oben am Geierköpfe Westgipfel: Panorama mit Zugspitze und Plansee

Oben angekommen, wartet ein beeindruckendes Panorama auf dich. Von der Zugspitze über die Hochplatte bis zum Thaneller reicht der Blick – und direkt unter dir liegt der Plansee. Rund ums Kreuz gibt es genug Platz für eine Pause, aber behalte deine Brotzeit im Auge: die Dohlen sind schneller, als du denkst.
Wenn du noch weiter willst, führt ein Übergang zum Hauptgipfel der Geierköpfe. Der ist allerdings noch schwieriger und nur etwas für wirklich erfahrene Bergsteiger.

Aussicht vom Geierköpfe Westgipfel auf den tiefliegenden Plansee und die Ammergauer Alpen
Gipfelpanorama mit Aussicht auf Plansee und Ammergauer Alpen
Nina steht neben dem großen hölzernen Gipfelkreuz auf dem Geierköpfe Westgipfel unter blauem Himmel
Das Gipfelkreuz des Westlichen Geierkopfes
Aussicht vom Aussichtspunkt auf den Plansee mit dem markanten Thaneller im Hintergrund
Aussicht über den Plansee vom Aussichtspunkt

Der Rückweg zum Parkplatz

Für den Rückweg folgst du dem selbigen Weg wie du gekommen bist bergab. Während des Abstieges hast du nochmals richtig schöne Ausblicke auf die Zugspitze. Du gehst wieder an der Zwerchenberg Hütte vorbei und zurück im Wald. Leider gibt es keine Wegweiser zum Schönjöchl aber man kann es trotzdem gut finden. Im Wald trennt sich der Weg. Der linke Abzweig führt dich direkt zum Fotospot.

Nach der Abzweigung gabelt sich der Weg erneut, führt jedoch wieder zusammen. Du folgst dem Weg weiter und passierst den Gipfel ohne Kreuz. Es geht wieder bergab und an der nächsten Gabelung hältst du dich rechts. Dieser Weg führt sich über Wurzeln zum Aussichtspunkt. Auch hier gilt, ausreichend Abstand zum Abgrund.

Nachdem du deinen Kameraspeicher erfolgreich gefüllt hast, drehst du um und gehst wieder das kurze Stück bergauf zur Gabelung. Jetzt biegen wir rechts ab und folgen dem Weg durch dem Wald. Der letzte Abstieg erfolgt nochmals etwas steiler über Serpentinen die Hangwiese hinunter bis zum See. Bist du am See unten angekommen, dann biegst du rechts ab und folgst der Kiesstraße zurück zum Parkplatz. 

Unser Fazit zur Tour

Obwohl die Tour ziemlich kräftezehrend und stellenweise herausfordernd ist, war sie ein echtes Highlight für uns. Die Ruhe hat uns sehr gefallen, da nur wenige andere Wanderer unterwegs waren und wer gerne Fotos in der Natur macht, der kommt hier voll auf seine Kosten. An Sommertagen solltest du unbedingt Badesachen einpacken und dich nach der Tour abkühlen im Plansee.

Über die Autoren

Schön, dass du da bist! Wir sind Nina und Basti, zwei leidenschaftliche Abenteurer, die jede freie Minute am liebsten draußen verbringen. Ob ferne Länder oder die Gipfel direkt vor der Haustür – wir lieben das Reisen und Wandern. Wir nehmen dich mit auf unsere Abenteuer und zeigen dir, wie vielseitig unsere Welt sein kann. Lass dich inspirieren!

Ein Selfie beim Wandern von Nina und Basti
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