


Der Monte Legnoncino ist ein echter Geheimtipp für Wanderer, die ohne große Anstrengung eine atemberaubende Aussicht genießen möchten. In weniger als einer Stunde erreicht man den Gipfel und wird mit einem spektakulären Blick auf den Comer See belohnt. Die Tour ist für alle Fitnesslevel machbar und ideal für einen entspannten Nachmittagsausflug – perfekt für alle, die ihren Urlaub am See mit einer kurzen, aber lohnenden Wanderung abrunden möchten.


Die Anfahrt zum Startpunkt deiner Wanderung ist zwar kurvig, aber gut machbar – und ganz nebenbei auch richtig schön. Von Dervio aus folgst du einer gut ausgebauten Bergstraße hinauf nach Tremenico. Dort biegst du links ab und schlängelst dich auf einer schmalen, serpentinenreichen Straße durch die kleinen Bergdörfer Subiale und Monte Lavande. Dabei legst du rund 1.200 Höhenmeter zurück – inklusive toller Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Nach etwa 40 Minuten erreichst du den Parkplatz am Ende der Straße. Der kostet 4 € pro Tag, aber es gibt auch Tarife für kürzere oder längere Aufenthalte. Und das Beste: Einige Parkplätze liegen sogar im Schatten – ideal, wenn dein Auto während der Tour nicht in der prallen Sonne stehen soll.


Wichtig für dich: Folge der Beschilderung zum Monte Legnoncino – und nicht zum deutlich höheren und deutlich anspruchsvolleren Monte Legnone. Es gibt zwei Aufstiegsvarianten, die sich wunderbar zu einer Rundtour verbinden lassen. Wir haben uns für den schmalen Trampelpfad oberhalb der alten Militärstraße entschieden. Der Weg führt dich zuerst durch schattigen Wald, dann weiter über offene Wiesen, immer mit schönem Bergfeeling.
Kurz vor dem Gipfel erreichst du die kleine Kirche San Sfirio, von der aus du schon einen fantastischen Blick auf den Comer See hast. Der felsige Gipfel selbst wird von einem metallenen Kreuz und einer Madonnenstatue geschmückt – ein schöner Ort mit besonderer Stimmung. Und die Aussicht? Einfach großartig!



Für den Abstieg gibt es zwei Möglichkeiten:
Der Trampelpfad: Du kannst denselben schmalen Pfad wie beim Aufstieg nehmen – kurzweilig, mit schönen Ausblicken und etwas steiler.
Die alte Militärstraße: Oder du wählst die gemütlichere Variante über die alte Militärstraße. Sie führt angenehm schattig durch einen Lärchen- und Tannenwald zurück – perfekt für einen entspannten Abstieg.
Wir waren beeindruckt, nach weniger als einer Stunde mit einer so großartigen Aussicht am Gipfel belohnt zu werden. Leider war eine Brotzeit am Gipfel nicht möglich, da sich am Gipfel auch gerne Ziegen aufhalten. Unsere Empfehlung: Die Rast an der Kirche San Sfirio einlegen – dorrt gibt es Sitzbänke und eine schöne Aussicht.
