


Eingebettet in die beeindruckende Berglandschaft Südtirols liegt der Piz Lad im Drei-Ländereck und bietet eine aussichtsreiche Wanderung für Naturfreunde und Bergliebhaber. Die Tour startet an der Rescher Alm und führt über sanft ansteigende, weitläufige Almwiesen – ideal, um die Ruhe der Umgebung zu genießen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder großartige Blicke auf den tiefblauen Reschensee und die umliegenden Berge, darunter der Ortler, der markant über das Tal hinausragt.
Der Weg ist technisch nicht besonders anspruchsvoll, erfordert aber etwas Kondition, was ihn zur perfekten Wahl für geübte wie auch für gemütliche Wanderer macht. Oben am Gipfel wartet ein eindrucksvolles Panorama: Bei guter Sicht reicht der Blick weit über den Vinschgau hinaus bis in die benachbarte Schweiz und nach Österreich – ein Ausblick, der jede Anstrengung vergessen lässt.
Dein Ausgangspunkt für diese aussichtsreiche Wanderung liegt auf stolzen 2.000 Metern: die Rescher Alm. Dort gibt’s kostenlose, aber leider begrenzte Parkplätze. Die Alm erreichst du über eine Schotterstraße – wichtig zu wissen: Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr ist hier Fahrverbot. Und nicht wundern, wenn dir ein paar Mountainbiker begegnen – die mögen die Strecke auch ziemlich gern.
Wenn du es lieber stressfrei angehst, kannst du schon an der unteren Abzweigung kostenlos parken. Der Haken: Deine Tour wird dadurch etwa 3 Kilometer länger – und du sammelst noch rund 250 Höhenmeter extra.


Los geht’s direkt vom Parkplatz auf einer kurzen Schotterstraße. Nach wenigen Minuten biegst du links auf den Steig Nr. 5 ab. Der schmale Pfad ist gut ausgeschildert, führt dich im Sommer an blühenden Alpenrosen vorbei und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See.
Im oberen Abschnitt wird der Weg steiler und etwas gerölliger, bleibt aber gut begehbar. In mehreren Serpentinen geht es Richtung Gipfel – ohne schwierige Stellen, aber mit etwas mehr Anstrengung.
Am Gipfel wirst du mit einer großartigen Aussicht belohnt: Der Blick reicht weit über das Engadin, den Reschensee und die umliegende Bergwelt. Doch Achtung: Auf der Rückseite fällt das Gelände steil ab. Achte daher auf genügend Abstand zum Abgrund.



Für den Abstieg hast du zwei Möglichkeiten:
Du wanderst entspannt über den bekannten Aufstiegsweg zurück.
Der Weg ist gut begehbar und bringt dich auf vertrauter Strecke zur Alm – perfekt, wenn du den Rückweg gemütlich angehen möchtest.
Du wählst die etwas anspruchsvollere Gratroute.
Dieser Weg verläuft über einen schmalen Grat und setzt Trittsicherheit sowie alpine Erfahrung voraus. Dafür wirst du mit beeindruckenden Ausblicken auf das Engadin und den Reschensee belohnt. Mit etwas Glück lassen sich sogar Steinböcke in freier Wildbahn beobachten.
Zurück an der Rescher Alm wartet die verdiente Belohnung: ein fluffiger Kaiserschmarrn oder andere regionale Schmankerl – genau das Richtige nach einer rundum gelungenen Tour.
Auch wenn uns am Gipfel dichte Wolken die ganz großen Ausblicke verwehrt haben, war die Tour ein voller Genuss. Der Weg bot immer wieder herrliche Blicke auf den Reschensee, und die blühenden Alpenrosen entlang des Pfads waren ein echtes Highlight. Die Landschaft hat uns trotz Wetter absolut begeistert.
